Häufig gestellte Fragen

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Alle Menschen, in jeder Lebenslage und in jedem Alter, die Probleme haben, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigen, können von einer osteopathischen Behandlung profitieren.
Die oft aufgelisteten verschiedensten Indikationen/ Diagnosen sind lediglich beispielhaft und bedeuten in keinem Fall ein Heilversprechen bzw. die Garantie auf Heilung.
Ob eine osteopathische Behandlung im Einzelfall angezeigt ist, ist Ergebnis einer der Behandlung vorausgehenden individuellen und ausführlichen Untersuchung.
Genauso wie jede andere Therapieform, hat auch die Osteopathie bestimmte Grenzen!

Beispielsweise behandelt ein Osteopath keine ansteckenden Infektionskrankheiten wie Kinderkrankheiten, Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten oder derartiges, da diese meldepflichtig sind und der Obhut eines Arztes unterliegen.

Ebenso wenig fallen "Läsionen" (schwerwiegende Verletzungen) in sein Gebiet, bei denen Gewebe irreparabel zerstört wurde. Hierunter zählen z.B. Brüche, Risse, offene Wunden, Krebserkrankungen und ähnliches. Es ist allerdings allein die Entscheidung des Patienten, ob er als Begleitung oder Unterstützung zu einer adäquaten Therapie einer solchen Erkrankung, die Hilfe eines Osteopathen in Anspruch nehmen will. Hierbei wird der Patient als Ganzes behandelt und nicht die Erkrankung an sich.

Brauche ich eine Verordnung vom Arzt?

Bei Heilpraktikern ist eine Überweisung oder Verordnung nicht notwendig. Bitte lesen sie die ausführlichen Informationen zur Behandlung.

 

 

Kann ich mich vorbeugend behandeln lassen?

Die Osteopathie kann Funktionsstörungen auffinden, bevor diese spürbare Beschwerden oder sichtbare Haltungsveränderungen auslösen. Allgemeine Symptome wie z.b. Müdigkeit, Leistungsabfall, Abgeschlagenheit, Unwohlsein usw. sind oft erste Symptome, welche bei den verschiedendsten Erkrankungen im Frühstadium auftreten. Darum kann auch eine „präventive“ Behandlung sinnvoll sein, um Funktionen zu erhalten.

Wie häufig muss die Behandlung wiederholt werden bzw. wieviele Behandlungen sind nötig?

Auf diese Frage gibt es keine allgemein gültige Antwort. Die Häufigkeit wie auch die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Diagnose und der Intensität Ihrer Beschwerden. Dies ist so vielfältig wie der Mensch selbst.

So kann es sein, dass Sie nach 3 – 4 Behandlungen deutliche Verbesserungen Ihrer Rückenbeschwerden erkennen, aber z.b. bei Kindern mit „Geburtstraumen“ eine lange und begleitende Behandlung indiziert ist. Die Entscheidung dazu treffen Sie selbst. Der Therapeut kann zwar eine gute Hilfestellung geben und optimale Voraussetzungen schaffen, aber Gesundheit kann der Körper nur selbst finden. Ich bespreche mit Ihnen ob eine Weiterführung sinnvoll ist und/oder welche Alternativen Ihnen weiterhelfen würden.

In welchen Abständen sollte eine Behandlung erfolgen?

Die Abstände sind variabel und ebenso abhängig von Diagnose und Beschwerden (z.b. auch ob akut oder chronisch), aber im Schnitt beträgt der Abstand ca.2-4 Wochen.

Was muss ich zur Behandlung mitbringen?

Wie schon im Befundbogen erfragt: wenn Sie aktuelle Befunde oder Röntgen- und MRT-Bilder haben, bringen Sie diese bitte mit.
Ansonsten genügt ein Handtuch (wie sie es evtl schon aus der Physiotherapie kennen) und bequeme Kleidung.

Wie kann ich die Praxis erreichen?

Direkt vor der Praxis befindet sich eine Bushaltestelle. Dazu befinden sich in nächster Nähe und Umkreis (bis 300m) Parkplätze (Luitpoldplatz, Alexanderstrasse, Hohenzollernring, Rathausparkplatz...) sowie auch Parkhäuser.

Wo kann ich mich über „Osteopathie“ informieren?

Sie bekommen über die osteopathischen Verbände, wie zb. BVO
http://www.bv-osteopathie.de/ Bundesverband Osteopathie e.V., ausführliche Informationen zum Berufsbild „Osteopathie“, Qualifikationen der Therapeuten in den zugehörigen Therapeutenlisten sowie Informationen über den aktuellen Stand der Osteopathie in Deutschland!

Anschauliches Büchermaterial für Patienten ist z.b:

  • Osteopathie- Sanftes Heilen mit den Händen (von Christoph Newiger)
  • Osteopathie- So hilft sie ihrem Kind (von Christoph Newiger u.Birgit Beinborn)