Kinder-und Säuglingsosteopathie

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Kinder-und Säuglingsosteopathie

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zu
osteopathischen Behandlungen bei Säuglingen und Kindern.

 

" So wie der Ast gebogen ist, so wächst der Baum "...

Zitat W.G.Sutherland

 

 

40 Wochen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sind für Mutter und Kind mit physischen und auch psychischen Veränderungen und Belastungen verbunden. Dieser Zeitabschnitt hat aus osteopathischer Sicht eine besondere Bedeutung. Für die Mutter stellt Schwangerschaft und Geburt eine große Herausforderung und auch Ausnahmesituation an das körperliche, hormonelle und auch seelisch-emotionale System dar.

Für das Kind können Fehlfunktionen, welche evtl in diesem Zeitrahmen entstehen, oft erst später - z.T. auch erst im Kindergarten oder Schulalter, zu Beschwerden oder Krankheiten führen. Neben Betreuung durch den Kinderarzt und Geburtshelfer kann auch eine osteopathische Behandlung von Mutter und Kind helfen, mögliche Beschwerden zu lindern und späteren Komplikationen entgegenzuwirken.

 

Die Zahl der osteopathisch tätigen Therapeuten nimmt in Deutschland immer mehr zu. Zur 5-jährigen Ausbildung wird seit vielen Jahren zusätzlich ein spezifisch auf Kinderbehandlung ausgerichtetes mindestens 2-jähriges Ausbildungspaket angeboten. In vielen europäischen Ländern ist die Untersuchung des Neugeborenen durch einen Osteopathen schon Standard. Vereinzelt bieten dies auch schon Kliniken in Deutschland an.

Die Lehre "Still`s" wird beim Erwachsenen wie auch beim Säugling angewandt. Probleme, welche z.b bei einer Saugglockengeburt oder Zangengeburt am Schädel Veränderungen hinterlassen, sind nicht selten auch noch beim Erwachsenen zu finden. Auch Blockierungen der Kopfgelenke durch die Geburt sind häufig feststellbar. Unbehandelt können diese später zu Fehlhaltungen in der gesamten Wirbelsäule führen und eine Skoliose beim Erwachsenen ist somit oft schon im Säuglingsalter begründet. Da alle Strukturen auf parietaler, visceraler und cranialer Ebene in Zusammenhang stehen, können knöcherne Schädigungen auch Einfluss auf das Nervensystem wie auch die Organe haben und diese in ihrer Entwicklung und ihrem Wachstum beeinflussen. Schädelverschiebungen mit Seh-bzw. Hörstörungen, Verdauungsstörungen, 3-Monatskoliken usw. können genauso wie Konzentration- oder Lernschwierigkeiten damit in Zusammenhang stehen.

Die osteopathische Behandlung kann begleitend in Schwangerschaft, nach der Geburt und durch das Kinder-und Jugendalter hilfreich sein.